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Weihnachtsgedicht
23.12.2017 16:48
Verschiedenes Ein kleines Adventsgedicht zum Nachdenken
 
Advent, Advent, die Wohnung brennt. Die Stube, Küche, Bad und Flur, was mach ich jetzt? Wer hilft mir nur?
 
Ich brauche hier die Feuerwehr, Telefon 112, die kommt dann her. Ich hör‘ jetzt die Sirene schon, hab‘s nie bemerkt, welch schöner Ton.
 
Die Zeit verrinnt so wie im Flug, 5 Minuten sind nun um, das ist genug! Mein Haus, das brennt in hellem Schein, verdammt, das schaff‘ ich nicht allein.
 
Wo bleibt denn nur die Hilfe jetzt? Hat der Mensch am Notruf mich versetzt? Wurde ich vergessen, ich armer Wicht? Warum hör‘ ich das Martinshorn noch nicht?
 
10 Minuten sind jetzt schon vorbei, um mich herum herrscht viel Geschrei. Die Nachbarn sind nun alle da, und schimpfen mit, das ist doch klar!
 
Endlich kommt die Hilfe in der Not, das Fahrzeug, es ist leuchtend rot. Das blaue Licht tanzt auf dem Dach, das Martinshorn macht ordentlich Krach.
 
Es steigen aber nur 4 Leute aus, es ist 10 Uhr jetzt, mehr sind nicht zu Haus. Sie sagen mir, es kommen noch mehr, aus den Nachbar Dörfer Feuerwehr.
 
Warum schafft ihr das nicht allein? Eure Feuerwehr ist doch nicht klein! Doch eines konnte ich nicht wissen, um Mitglieder steht‘s echt beschissen.   
Keiner mag mehr Mitglied sein, in diesem wichtigen Verein! Wo heut' noch Kameradschaft zählt, es leider an den Leuten fehlt!
 
Bürger, denkt mal darüber nach, wer ständig euer Hab und Gut bewacht. Nur können wir dieses nicht allein‘, darum bitte ich euch: Tretet auch mit ein!
 
In der Stadt wie auf dem Land, die Feuerwehr braucht jede Hand. Und wenn es dir bei uns gefällt, sei stolz, für dein Kind bist du ein Held.
 
Der ständig in Bereitschaft ist, der sucht ein Kind, wenn es vermisst. Der rettet auch manch‘ armen Wicht, und verlängert so sein Lebenslicht.
 
Ich bin schon Mitglied in dem Verein und bitte euch, tretet auch mit ein. Hilfe braucht jeder Mensch einmal und wir brauchen Helfer, viel an der Zahl.
 
Geht einfach mal zu eurer Feuerwehr, die beißen nicht, die freuen sich sehr. Jeder Mensch sollte sich doch einmal trauen, denn bei der Feuerwehr, da gibt‘s auch Frauen!
 
 
 
von Maik Schneemann (überarbeitet von Carlo Bourjau)
Quelle: Nicht angegeben - 0 Kommentare
Verfasst von Tim

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